Der erste Humpenball wurde 1989 organisiert, als man ein Angebot preisgünstiger Porzellan-Humpen aus der damaligen UdSSR erhielt.
„Hochwertiges Porzellan mit Handmalerei zu einem Preis von nur einem Dollar!“. Da griffen die pfiffigen Junggesellen natürlich zu und planten ein
ausgiebiges Biergelage, wie man es sonst nur aus dem Fernsehen von Bayrischen Oktoberfesten her kannte. Umso enttäuschter waren sie, als das Geschäft
mit den CSSR-Geschäftsleuten plötzlich platzte. Da man sich bei den 20 geladenen Junggesellenvereinen natürlich nicht blamieren wollte, musst kurzerhand
ein neuer Bierseidelhersteller gefunden werden, der auch fristgerecht liefern konnte. Das Fest wurde zu einem tollen Erfolg und die Bierseidel mit dem
typischen alljährlich andersmotivigen Vereinslöwen fanden reißenden Absatz. Fortan wurde der „Humpenball“ zum festen Bestandteil des JGV-Veranstaltungskalenders.
Die Steigerung erfuhr diese Veranstaltung, als man aus dem doch zu kleinen Vereinslokal in ein Festzelt umsiedelte. Hier war die Bierfeststimmung noch realer und besser.
Auch versuchte der JGV stets für Programmhöhepunkte an den Humpenbällen zu sorgen: so gastierten bekannte Top-Gruppen wie die „Strandjungs“, „A.B.Joe“, „MayQUEEN“,
„Frank Gallingale“, „Wallstreet“, „Atlantis“, „No Limit“ und „Crossing“.
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