Home
Geschichte
Humpenball
Zitate
Anfahrt
Fotos
Ausfahrten
Mitglieder
Fun
Gästebuch
Links
Kontakt

Geschichte JGV Oudler
Der Junggesellenverein Oudler wurde offiziell 1982 gegründet. Doch schon über hundert Jahre zuvor kümmerten sich Junggesellen in Oudler um die Brauchtumspflege und das interne dörfliche Kulturleben.

Erster Präsident wurde Werner Lentzen, der jedoch bereits nach kurzer Zeit abdanken musste und so das Feld für Reinhold Fank räumte. Als Vereinswappen und Maskottchen wurde damals der Löwe ausgesucht, der auch heute noch dem Verein vorsteht. Um zu finanziellen Mitteln zu gelangen und um die Ziele, und auch Wünsche der Vereinsmitglieder zu erfüllen, organisierten die „Greenhorns“ erstmals größere Feste, wie zum Beispiel der so genannte „Gründungsball“ in der Depothalle von Walter Reinertz. Neben der Präsens bei Dorffeiern und auch der intensiven Brauchtumspflege erwies sich der JGV als „Mädchen für alles“, wenn im Dorfkern wieder „Not am Manne“ war. Präsident Reinhold Fank folgten Harald Bantz, Kurt Bous, Manfred Duprez, Gert Greven und Gerd Hennen.

Saubermänner der Reuli-Aktionen

Die Reuli-Aktion wurde u.a. durch den Vorstand unseres JGV zusammen mit dem JGV Auel-Steffeshauesen und Aldringen in Kooperation mit der Gemeinde und der DG organisiert. Dabei wurden die Straßenränder und Flüsschen der jeweiligen Dörfer vom Müll befreit. Auch zeichnete sich der JGV durch diverse Teilnahmen an Aktivitäten im Ausland aus: sei es nun Fußballturniere in Koblenz oder aber Rundballenrennen in Rommersheim, der JGV Oudler vertrat überall erfolgreich die Vereinsfarben und machte durch die Kollegialität und die interne Geschlossenheit auf sich aufmerksam. Im Dorf selbst ist der JGV eher bescheiden und still. Als Mitgarant und Gestalter der Kappensitzung und des Karnevals in Oudler konnten in der Vergangenheit bereits wunderschöne Motivwagen geschaffen werden. Auch ist es mittlerweile Tradition, dass der Karnevalsprinz aus den Reihen des JGV stammt. Weitere Brauchtümer, für die sich der JGV einsetzt, sind: das Burgbrennen, der Maikranz, die Maienacht, das Kirmesbaumaufrichten und das Krugschlagen.

Die „Saufosonne“, eine JGV-Abänderung der Nationalhymne:

Am 4. März 1987 wurde unsere Hymne ins Leben gerufen. Sieben „mutige“ Sangesknaben (Gerd Hennen, Kurt Bous, Walter Leonardy, Rainer Richardy, Manfred Duprez, Achim Hennen und Gert Greven) dichteten damals die „Saufosonne“.

Der Originaltext, der bis heute von den Junggesellen geschmettert wird, lautet gemäß der Melodie des „Ich hatt’ einen Kameraden“ wie folgt:

  1. Ich hab’ einen Kater gebraten, in Pfeffer und in Salz, und als ich drin wollt’ beißen, fing das Luder an zu scheißen, als letzter Gruß von ihm (als letzter Gruß von ihm, Pampampam).
  2. So etwas wie hier in Oudler, so etwas gibt’s nur bei uns, wenn wir fangen an zu saufen, geh’n die andern schleunigst laufen, aus Furcht vor unserem Durst (aus Furcht vor unserem Durst, Pampampam).
  3. Drum lasst uns nun beschließen, dass wir die Besten sind, denn wir feiern alle Feste, und lieben Gerstensäfte, weil wir gern lustig sind (weil wir gern lustig sind, Pampampam).


Originaltext von Gerd Hennen, Überarbeitung von Jeanine Cornely